Reise-Nachtrag

Vor 14 Tagen waren Jule - meine Flensburger Mitstudentin - Lizzy - eine Freundin aus England- und ich in Copiapó bei Pato - einem Freund von Felipe (unserem Mitbewohner) - und haben uns die Gegend dort angeschaut. Am Freitag sind wir durch die Stadt gebummelt, haben festgestellt, dass es nicht viel zu sehen gibt und sind per Bus an die Küste nach Caldera gefahren. Einen unglaublich guten Pisco Sour bei Sonnenuntergang direkt am Wasser und anschließend schon wieder zrück... aber dafür hat sich der Trip gelohnt!!!

 

Am Samstag sind wir dann in aller Frühe aufgebrochen: per Jeep in den Nationalpark Nevado Tres Cruces. Unterwegs haben wir Alpacas, Esel und Füchse  gesehen... und interessante Straßenschilder:

 

In dem Park gab es eine in schönsem Türkis leuchtende Salzlagune zu bewundern, die eine wilkommene Abwechselung im ansonsten von Grau- und Brauntönen dominierten Altiplano (knapp 4500m Höhe) bot.

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Auf dem Rück weg waren wir nach so viel Trockenheit und Wüste froh, das Meer wieder zu sehen Wir sind eben Küsten-Kinder

Am Sonntag mussten wir nach der anstrengenden Tour vom Vortag (800km in 15 Stunden) erstmal ausschlafen und hatten  dann nur noch Zeit für einen kurzen Abstecher zur Mine San Jose, aus der drei Tage vorher die 33 verschütteten Minenarbeiter gerettet worden waren. Eine bewegende Atmosfäre an diesem Ort, der in den vergangenen Monaten Zentrum allen Hoffens, Bangens und Betens so vieler Chilenen war. 33 Fahnen mit den Namen der Männer stecken jetzt dort im Berg und erinnern an die für Viele zu Helden gewordenen...

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29.10.10 19:41

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